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Wie bitte? Was ist los? Hast Du auch WhatsApp?

Laut Stiftung Warentest sendet WhatsApp die Namen und Telefonnummern des Nutzers unverschlüsselt an einen US-amerikanischen Server, womit diese für potenzielle Angreifer problemlos lesbar sind.[18][19] Auch aus Datenschutzsicht ist die zentrale Speicherung der Telefonbücher aller Nutzer sehr bedenklich.

Bereits im Mai 2011 wurde eine andere Sicherheitslücke entdeckt, die das Übernehmen der Benutzerkonten durch Fremde ermöglichte.[20] Konversationen, die mit WhatsApp getätigt werden, wurden zunächst nicht verschlüsselt; somit wurden die Daten im Klartext gesendet und empfangen. Dies bedeutete, dass die Nachrichten für Unbefugte leicht zu lesen waren.[21] Seit August 2012 werden die Konversationen der Nutzer verschlüsselt versendet.[18]

Am 6. Januar 2012 veröffentlichte ein Unbekannter eine Website, die, unter der Voraussetzung, dass dessen Telefonnummer bekannt ist, es ermöglicht, den Status eines beliebigen WhatsApp-Benutzers zu ändern.[22] Nach Angaben des Hackers wird hierbei nur eine von vielen anderen Sicherheitslücken ausgenutzt. Am 9. Januar 2012 berichtete die WhatsApp Inc., dass die Website endgültig gelöscht werden wird. Jedoch war das Blockieren der IP-Adresse der Website die einzige Maßnahme, die getroffen worden war. Als Reaktion darauf wurde vom Hacker eine Windows-Anwendung zum Herunterladen bereitgestellt, die die gleiche Funktionalität bot.[23]

Einige Tage später, am 13. Januar 2012, verschwand WhatsApp ohne Angabe von Gründen aus dem App Store von Apple.[24] Das Entwicklungsunternehmen von WhatsApp reichte daraufhin eine neue Version der App bei Apple ein, die in den App Store aufgenommen wurde.[25]

via WhatsApp – Wikipedia.